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@@ -31,7 +31,7 @@ Die Technische Universität Ilmenau ist eine Universität des Freistaates Thüri
Denial-of-Service-Angriffe stellen eine ernstzunehmende und stetig wachsende Bedrohung dar.
Im digitalen Zeitalter sind viele Systeme über das Internet oder private Netzwerke miteinander verbunden. Viele Unternehmen, Krankenhäuser und Behörden sind durch unzureichende Schutzmaßnahmen und große Wirkung zu beliebten Angriffszielen geworden ([infopoint-security.de](https://www.infopoint-security.de/cyber-angriffe-auf-deutsche-krankenhaeuser-sind-um-220-prozent-gestiegen/a26177/)). Bei solchen Angriffe werden in der Regel finanzielle oder auch politische Gründe verfolgt, selten aber auch die bloße Störung oder Destruktion des Ziels.
Bei DoS\footnote{Denial of Service, dt.: Verweigerung des Dienstes, Nichtverfügbarkeit des Dienstes}- und DDoS\footnote{Distributed Denial of Service}-Attacken werden Server und Infrastrukturen mit einer Flut sinnloser Anfragen so stark überlastet, dass sie von ihrem normalen Betrieb abgebracht werden. Daraus kann resultieren, dass Nutzer die angebotenen Dienste des Betreibers nicht mehr erreichen und Daten bei dem Angriff verloren gehen können.
Bei DoS (Denial of Service, dt.: Verweigerung des Dienstes, Nichtverfügbarkeit des Dienstes)- und DDoS (Distributed Denial of Service)-Attacken werden Server und Infrastrukturen mit einer Flut sinnloser Anfragen so stark überlastet, dass sie von ihrem normalen Betrieb abgebracht werden. Daraus kann resultieren, dass Nutzer die angebotenen Dienste des Betreibers nicht mehr erreichen und Daten bei dem Angriff verloren gehen können.
Hierbei können schon schwache Rechner große Schaden bei deutlich leistungsfähigeren Empfängern auslösen. In Botnetzen können die Angriffe zusätzlich von mehreren Computern gleichzeitig koordiniert werden, aus verschiedensten Netzwerken stammen ([tecchannel.de](https://www.tecchannel.de/a/trend-micro-latente-gefahr-durch-botnet-sdbot,2024687)) und damit gleichzeitig die Angriffskraft verstärken und die Erkennung erschweren.
Das Ungleichgewicht zwischen der Einfachheit bei der Erzeugung von Angriffen gegenüber komplexer und ressourcenintensiver DoS-Abwehr verschärft das Problem zusätzlich. Obwohl gelegentlich Erfolge im Kampf gegen DoS-Angriffe erzielt werden (z.B. Stilllegung einiger großer ,,DoS-for-Hire'' Webseiten), vergrößert sich das Datenvolumen der DoS-Angriffe stetig weiter. Allein zwischen 2014 und 2017 hat sich die Frequenz von DoS-Angriffen um den Faktor 2,5 vergrößert und das Angriffsvolumen verdoppelt sich fast jährlich ([ns-cdn.neustar.biz](https://ns-cdn.neustar.biz/creative_services/biz/neustar/www/resources/whitepapers/it-security/ddos/2016-apr-ddos-report.pdf)). Die Schäden werden weltweit zwischen 20.000 und 40.000 US-Dollar pro Stunde geschätzt ([datacenterknowledge.com](https://www.datacenterknowledge.com/archives/2016/05/13/number-of-costly-dos-related-data-center-outages-rising)).